Aktuelles aus der Kirchengemeinde

Neue Leiterin der KiTa Märklinstrasse "Arche Noah"

Madlen Podranski; 38 Jahre;  Sozialpädagogin ist neue KiTa Leiterin

Ich wurde 1977 geboren und verbrachte meine Kindheit und Jugend auf der Insel Rügen.  1996 erlangte ich mein Abitur und entschied mich, ein Freiwilliges Soziales Jahr zu absolvieren. Von 1997 bis 2000 studierte ich Sozialpädagogik in Münster. Während meiner Studienzeit arbeitete ich in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung. Hier sammelte ich erste pädagogische Erfahrungen. Nach meiner Diplomarbeit nahm ich eine neue und große Herausforderung an und absolvierte mein Anerkennungsjahr in einer Wohngruppe für Jugendliche, bei einem großen evangelischen Träger im Münsterland. Die Arbeit in der Jugendhilfe begleitete mich die nächsten Jahre. Meinen Mann Thomas Podranski, gebürtiger Krefelder, lernte ich während meines Studiums in Münster kennen und wir sind seit 2006 verheiratet. 2012 wurde unser Sohn Johannes geboren. Auf Grund einer beruflichen Veränderung meines Mannes zogen wir Ende 2013 nach Krefeld – Oppum. Anfänglich pendelte ich jeden Tag zu meiner derzeitigen Arbeitsstelle, einer teilstationären Tagesgruppe für Kinder und Jugendliche im westlichen Münsterland. Das erwies sich jedoch als sehr zeitintensiv und ich entschied mich,  mich in der näheren Umgebung nach einer neuen Stelle umzusehen, um mehr Zeit mit meiner Familie und in meiner neuen Heimat zu verbringen. Im Sommer 2014 bewarb ich mich auf eine Stellenausschreibung des Evangelischen Gemeindeverbands Krefeld auf die Stelle der Sozialpädagogin für die Jugendwerkstatt Fichtenhain. Nach Erhalt der Zusage war ich sehr glücklich und konnte im Oktober 2014 meine Tätigkeit in Tönisvorst beginnen. Mit großer Freude bin ich dort im vergangenen Jahr meinen Aufgaben nachgegangen. Als ich von der Möglichkeit erfuhr, die Leitung des Kindergartens Märklinstraße übernehmen zu dürfen, haben wir lange überlegt. Die Arbeit in Tönisvorst, meine Kollegen und Kolleginnen und die Jugendlichen, die ich in Ihrer Berufsfindungsphase gerne betreut habe, werden mir gewiß fehlen – groß ist jedoch auch die Vorfreude auf die neue Aufgabe, die mich hoffentlich die nächsten Jahre beschäftigen wird. Nicht zuletzt mein dreieinhalbjähriger Sohn führt mir täglich vor, welche Herausforderungen dort auf mich warten.

Freizeit ist gewöhnlich für junge Eltern ein ziemliches Fremdwort. Die Zeit, die uns als Familie bleibt, verbringen wir gerne in unserem kleinen Garten oder auf den Spielplätzen der Umgebung. Wenn das Wetter dazu einlädt, erkunden wir unsere neue (bzw. alte) Heimat auf dem Fahrrad. Sobald sich mehrere freie Tage ergeben, verbringen wir diese in meiner alten Heimat auf Rügen, der ich nicht zuletzt aus familiären Gründen noch sehr eng verbunden bin. Aber auch für Johannes gibt es kaum etwas Schöneres, als mit Opa den Ostseestrand unsicher machen zu können.

 

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